 | Arbeit ist nicht mehr was sie einmal war. Angesichts
von über fünf Millionen Arbeitslosen, EU-Erweiterung und Globalisierung
müssen sich Arbeitnehmer wie Arbeitgeber auf veränderte Arbeitswelten
einstellen. Flexibilisierung gewinnt für beide Seiten zunehmend
an Bedeutung. Zeitarbeit, Outsourcing und Projektarbeit heißen die
adäquaten Antworten, die in den letzten Jahren an Relevanz gewonnen haben.
In Zukunft werden sie aus dem Arbeitsleben einer modernen Gesellschaft nicht mehr
wegzudenken sein. Aber auch die demografische Entwicklung geht am Arbeitsmarkt
nicht spurlos vorüber. Der Pool an gut qualifizierten Mitarbeitern schrumpft
und wird langfristig um etwa 15% zurückgehen. Diese Tendenz wird einen Mangel
an jungen Führungskräften zur Folge haben, auf den Unternehmen in ihrem
Personalmanagement flexibel reagieren müssen. Mit dem gesellschaftlichen
Wandel gehen auch Änderungen der Erwerbsbiografien einher. Erlernte Berufe
werden nicht mehr ein Leben lang ausgeübt. Ohne Weiterbildung und Zusatzqualifikationen
ist Karriere heute nicht möglich. Aber auch persönliche Lebensziele
tragen zur Veränderung der modernen Arbeitswelt bei: Elternzeit, Teilzeit,
Jobsharing und Sabbaticals heißen hier die Stichworte. Für
Arbeitnehmer und Arbeitgeber hat diese Entwicklung eine hohe Flexibilität
zur Folge, deren Potentiale es zu erkennen und zu nutzen gilt.
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